Kuwait hat einen erneuten iranischen Raketen- und Drohnenangriff gemeldet. Die kuwaitische Luftabwehr sei im Einsatz gewesen, um die Angriffe abzuwehren, erklärte die Armee am Donnerstag. Bereits am Vortag hatte ein iranischer Drohnenangriff im Raum der Hauptstadt Kuwait-Stadt einen Brand in einem Wohngebäude ausgelöst, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Der Angriff ist Teil einer erneuten Eskalation des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Die Kämpfe waren am Sonntag nach einer längeren Pause wieder aufgeflammt und hatten sich am Dienstag deutlich ausgeweitet. Bei US-Angriffen auf Ziele im Iran wurden nach Angaben von AFP mindestens 19 Menschen getötet.
Daraufhin verstärkte der Iran seine Angriffe auf US-Ziele in mehreren Golfstaaten, darunter Bahrain, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate, sowie in Jordanien. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte die Angriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und bezeichnete sie als Reaktion auf die „Verbrechen“ der USA gegen das iranische Volk, wie AFP berichtet.
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US-Präsident bringt „Trump-Straße“ ins Spiel
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran laut AFP am Mittwoch mit weiteren Angriffen. Zugleich brachte er eine Umbenennung der strategisch wichtigen Straße von Hormus nach sich selbst ins Gespräch. „Da wir sie jetzt unter der Kontrolle der USA haben, sollten wir die Straße von Hormus in TRUMP-STRAßE umbenennen?“, schrieb Trump auf Truth Social. Wie der US-Sender CNBC berichtete, fügte er hinzu: „Wie Amerika selbst wäre sie ‚heißer‘ denn je zuvor!“
Später relativierte Trump den Vorschlag. Auf die Frage eines Journalisten, ob er die Straße tatsächlich umbenennen wolle, antwortete er laut CNBC: „Nein, nein ... das war einfach so in den Raum geworfen.“ Unklar ist dem Sender zufolge zudem, wie eine solche Umbenennung überhaupt umgesetzt werden könnte, da die Straße von Hormus nicht in der Nähe der USA liegt.
Der Vorschlag reiht sich in weitere Umbenennungen ein, die Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit angestoßen hat. Weniger als eine Woche zuvor hatte er angeordnet, den Lake Ontario in „Lake America“ umzubenennen. Kanada wies die Änderung zurück. Google und Apple haben die neue Bezeichnung inzwischen für ihre Karten in den USA übernommen, wie CNBC berichtete.
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