Ukrainekrieg

Trump nach Telefonat mit Putin: „Kein sofortiger Frieden“ in der Ukraine

Nach einem Telefonat mit Wladimir Putin dämpft US-Präsident Donald Trump Hoffnungen auf ein rasches Kriegsende in der Ukraine. Auch der Iran war Thema.

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Die Kombination aus Archivbildern zeigt US-Präsident Donald Trump (l) im Weißen Hauses und den russischen Präsidenten Wladimir Putin während eines Technologieforums in Moskau.

Die Kombination aus Archivbildern zeigt US-Präsident Donald Trump (l) im Weißen Hauses und den russischen Präsidenten Wladimir Putin während eines Technologieforums in Moskau.

© Pool via AP

US-Präsident Donald Trump sieht nach einem erneuten Telefonat mit Kremlchef Wladimir Putin keine Chance auf eine sofortige Lösung im Ukraine-Krieg. „Es war ein gutes Gespräch, aber kein Gespräch, das zu einem sofortigen Frieden führen wird“, schrieb Trump nach dem Telefonat auf seiner Onlineplattform Truth Social. Das Telefonat dauerte seinen Angaben zufolge eine Stunde und 15 Minuten.

Laut dem US-Präsidenten wurde auch über den schweren Drohnenangriff der Ukraine auf russisches Territorium gesprochen. Putin habe „ausdrücklich betont“, Russland müsse darauf reagieren. Bei der „Operation Spinnennetz“ hatte der ukrainische Geheimdienst am Sonntag russische Militärstellungen tief im Hinterland beschossen. Dabei wurden Dutzende Flugzeuge der russischen Armee zerstört. Über die Gesamtzahl der beschädigten Bomber gibt es unterschiedliche Angaben. Jüngsten Angaben des ukrainischen Generalstabs zufolge seien 41 Maschinen beschädigt worden. Laut verifizierten Video- und Satellitenbilder, die von der Washington Post ausgewertet wurden, wurden mindestens 13 Flugzeuge beschädigt.

Trump: Iran muss bald Entscheidung über Atomwaffen treffen – Putin signalisiert Gesprächsbereitschaft

Ein weiteres Thema in dem Telefonat war laut Trump der Iran. Der US-Präsident warf Teheran vor, die Verhandlungen über ein neues Atomabkommen zu bremsen. „Wir sprachen auch über den Iran und die Tatsache, dass die Zeit für eine iranische Entscheidung über Atomwaffen knapp wird und diese schnell getroffen werden muss“, so Trump. Er habe gegenüber dem Kremlchef betont, dass Teheran keine Atomwaffen besitzen dürfe – ein Punkt, in dem er und Putin übereingekommen seien.

Putin habe demnach angekündigt, sich an Gesprächen mit dem Iran beteiligen zu wollen und möglicherweise zu einem schnellen Abschluss beitragen zu können. Trump äußerte die Vermutung, dass der Iran seine Entscheidung bislang hinausgezögert habe. „Wir werden in kürzester Zeit eine endgültige Antwort brauchen“, schrieb er.

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