Fußball-WM

Argentinien gegen Spanien: Trump empfängt Sheinbaum und Carney zum WM-Endspiel

Zum WM-Finale in New Jersey kommen die Staats- und Regierungschefs der drei Gastgeberländer zusammen. In New York gelten Verkehrseinschränkungen.

Peter Steiniger
Peter Steiniger
3 Min
Im New York New Jersey Stadium treffen Argentinien und Spanien im WM-Finale aufeinander.

Im New York New Jersey Stadium treffen Argentinien und Spanien im WM-Finale aufeinander.

© Ronald Wittek/imago

US-Präsident Donald Trump wird am Sonntag beim Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in New Jersey den Pokal an den Sieger überreichen. Auf seine Einladung nehmen auch Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Kanadas Premierminister Mark Carney an der Partie zwischen Argentinien und Spanien teil. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP. Die drei Länder richten das Turnier gemeinsam aus.

Angespannte Beziehungen

Für Sheinbaum ist es das erste Treffen mit Trump seit Dezember. „Ich habe mich entschieden hinzugehen, weil es eine persönliche Einladung des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist“, sagte sie mexikanischen Medien. Zwischen beiden Regierungen gibt es Spannungen in Handels- und Sicherheitsfragen. Trump hatte hohe Zölle gegen Mexiko und Kanada verhängt und das nordamerikanische Handelsabkommen nicht verlängert. Am Freitag drohte er Kanada wegen der Waldbrände, deren Rauch auch Teile der USA erreicht, mit weiteren Zöllen.

Zum Finale werden auch Spaniens König Felipe VI. und Ministerpräsident Pedro Sánchez erwartet. AP weist darauf hin, dass Spaniens Regierung Trump als Ärgernis gilt, weil sie das Nato-Ziel für Rüstungsausgaben nicht erfüllt und den USA keine Angriffe auf den Iran von spanischen Stützpunkten aus erlaubt hat.

Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei dagegen zählt zu Trumps Favoriten: Der US-Präsident hatte damit gedroht, ökonomische Hebel zu nutzen, sollte Mileis Koalition bei der Parlamentswahl im Oktober 2025 nicht gewinnen. Milei bleibt zum WM-Finale allerdings zu Hause und begründet das mit Aberglauben.

Umfangreiche Sperrungen in Manhattan

New York sperrt für das Endspiel weite Teile Midtowns, des zentralen Geschäfts- und Verkehrsviertels in Manhattan. Nach Angaben der städtischen Verkehrsbehörde NYC DOT wird die 42nd Street am Sonntag von 8.00 Uhr bis 23.00 Uhr Ortszeit für den allgemeinen Verkehr gesperrt und nur für Busse freigegeben. Auch auf Abschnitten der Fifth und Sixth Avenue sowie in mehreren Querstraßen gelten Busspuren.

Rund um den zentralen Bahnhof Penn Station werden Straßen abgeriegelt, um Platz für die Menschenmengen zu schaffen, die dort auf Züge zum Stadion warten. Die Behörden warnen vor massiven Staus in Midtown und raten dringend davon ab, mit dem Auto zu fahren.

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Das Stadion in New Jersey, für das Turnier in New York New Jersey Stadium umbenannt, verfügt am Spieltag über keine regulären Zuschauerparkplätze. Nach Angaben des Senders CBS New York bietet die Bahngesellschaft NJ Transit ab vier Stunden vor Anpfiff Sonderzüge von der Penn Station über Secaucus Junction an. Ein Hin- und Rückfahrtticket kostet 98 US-Dollar. Zusätzlich verkehren offizielle Shuttlebusse von drei Standorten in Manhattan und einem Park-and-Ride in New Jersey für 20 US-Dollar hin und zurück.

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