Russland

Trump: USA könnten Öl-Sanktionen gegen Russland „bald“ wieder in Kraft setzen

US-Präsident Donald Trump erwägt, ausgesetzte Sanktionen gegen russische Ölexporte wieder in Kraft zu setzen. „Bald werden wir dazu in der Lage sein“, sagte er.

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US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

© Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Die USA wollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ausgesetzte Sanktionen gegen russische Ölexporte wieder in Kraft setzen. „Bald werden wir dazu in der Lage sein, denn das Öl fließt jetzt“, sagte Trump laut der Nachrichtenagentur AP beim G7-Gipfel im französischen Evian vor Journalisten. „Wir sind bald dazu bereit.“

Er erklärte dem Bericht zufolge, die Beschränkungen könnten wieder in Kraft treten, sobald mehr Öl durch die Straße von Hormus transportiert werde. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social erklärt, eine Vereinbarung mit dem Iran sei „nun abgeschlossen“. In einem weiteren Beitrag sagte er, mit Öl beladene Schiffe begännen, die Meerenge zu verlassen, und nutzten dabei einen „völlig sicheren“ südlichen Seeweg.

Trump fordert Russland auf, Abkommen zu schließen

Wegen der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus, die zu steigenden Ölpreisen führte, hatten die USA die wegen des Ukraine-Krieges verhängten Öl-Sanktionen gegen Russland laut AFP vorübergehend gelockert. Während einige Länder die Regelung begrüßten, kritisierten Unterstützer der Ukraine die Maßnahme, wie Reuters berichtete.

Beim G7-Gipfel forderte Trump Russland außerdem dazu auf, ein Abkommen zu schließen. Er  bestätigte zudem, dass er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereits am Rande des Gipfels getroffen habe. Ein weiteres Gespräch zwischen beiden Politikern sei ebenfalls geplant.

Selenskyj hatte erst am Vortag erklärt, er habe dem russischen Präsidenten Wladimir Putin direkte Gespräche am Rande des Gipfels oder in den USA vorgeschlagen. Der Kreml wies dies zurück. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte am Dienstag, Putin habe keine offizielle Einladung erhalten. Zugleich wiederholte Moskau die Forderung, Selenskyj könne für Gespräche nach Moskau kommen. (mit AFP)

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