Bücher von Tuvia Tenenbom gehen über den Ladentisch, und das rasch, daran besteht kein Zweifel. Seit 2012 hat er vier Spiegel-Bestseller verfasst. Zudem ist der Israeli ein Meister des Zuhörens. Diese Fähigkeit – und die des entlarvenden Missverstehens – hat er zum Geschäftsmodell gemacht. Sie prägte schon sein literarisches Debüt, das 2012 bei Suhrkamp erschienene „Allein unter Deutschen“. Im Gewand des „Kulturforschers“ hat Tenenbom die Milieus der Bundesrepublik durchstreift, zuhörend und auf der Suche nach Antworten. Und immer wieder drehten sich die Fragen um Judentum, Holocaust und Israel.
Kulturbetrieb
Suhrkamp-Autor Tuvia Tenenbom: Buchpräsentationen in Berlin gecancelt
Ein dubioses Komitee, ein verzweifelter Kinodirektor, ein Verlag ohne Biss: Der israelische Autor (vier Spiegel-Bestseller) bekommt in der Hauptstadt keine Bühne.
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Keine Bühne für Tuvia Tenenbom: das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.
© Jörg Carstensen
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