Mecklenburg-Vorpommern

TV-Debatte beim NDR: Das langweilige Quadrell zeigt, worum es bei dieser Wahl wirklich geht

Das Quadrell aus Linke, Grüne, CDU und BSW war kein großes Fernsehereignis. Es war etwas viel Ungewöhnlicheres: Ein sachliches Wahlkampfgespräch über Politik.

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Am Dienstagabend traten die Spitzenkandidaten Simone Oldenburg (Linke), Peter Schabbel (BSW), Claudia Müller (Bündnis 90/Die Grünen) und Daniel Peters (CDU) zum Vierer-Gespräch an.

Am Dienstagabend traten die Spitzenkandidaten Simone Oldenburg (Linke), Peter Schabbel (BSW), Claudia Müller (Bündnis 90/Die Grünen) und Daniel Peters (CDU) zum Vierer-Gespräch an.

© Philip Dulian/dpa

Wer nach dem ersten TV-Duell zwischen Manuela Schwesig und Leif-Erik Holm eine ähnlich aufgeladene Atmosphäre am Dienstagabend beim NDR erwartet hatte, wurde enttäuscht. Beim ntv-Auftritt im Schweriner Schloss hatte Schwesig auf Angriff gesetzt, war frontal in die Auseinandersetzung gegangen, während Holm bemüht war, sich als gemäßigter Herausforderer zu inszenieren. Es war ein TV-Duell, das den politischen Zweikampf selbst zum eigentlichen Gewinner hatte, weil es die Wahl auf eine simple Formel reduzierte: Amtsmacht gegen Fundamentalopposition, Rot gegen Blau.

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