Nahverkehr

U6 in Berlin: Erst ab Sommer 2027 fährt die U-Bahn wieder nach Alt-Tegel

Die Sanierung der U6 in Reinickendorf dauert fast doppelt so lange wie geplant. Jetzt nennt die BVG einen neuen Termin und die Gründe für die erneute Verzögerung.

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So war es vor der Sperrung vor mehr als dreieinhalb Jahren: Eine U-Bahn der Linie U6 überquert die Autobahn A111 im Norden Berlins.

So war es vor der Sperrung vor mehr als dreieinhalb Jahren: Eine U-Bahn der Linie U6 überquert die Autobahn A111 im Norden Berlins.

© Jürgen Ritter/imago

Bus statt U-Bahn: Das bleibt im Norden von Berlin das Motto. Auf der Linie U6 werden erst in rund einem Jahr wieder Züge zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel fahren. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Tegeler CDU-Politiker und Abgeordneten Felix Schönebeck mit. Bis dahin besteht der Schienenersatzverkehr fort.

„Die Baumaßnahme auf der U6 in Reinickendorf verzögert sich erneut“, sagte Schönebeck. „Die Sanierung wird damit fast doppelt so lang dauern wie ursprünglich geplant. Immerhin gibt es nun eine Erklärung dafür und endlich einen neuen Zeitplan.“

Die Strecke wurde am 7. November 2022 gesperrt. Ursprünglich sollten ab Frühjahr 2025 wieder U-Bahnen nach Alt-Tegel fahren. Doch es gab immer wieder Verzögerungen. Jetzt teilte die BVG mit: „Zum Start des neuen Schuljahres 2027 soll die U6 wieder auf der runderneuerten Trasse fahren. Die Schule beginnt im kommenden Jahr am 16. August.“

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