Ticket-Abzocke

Über 120 Millionen Dollar mit 18,5 Millionen Tickets: So sollen Beyoncé-Fans betrogen worden sein

Das US-Justizministerium verklagt Ticket-Broker REPS: 18,5 Millionen Konzerttickets, Kauflimits umgangen, 120,8 Millionen Dollar Gewinn. Die Details.

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Beyoncé bei der Met Gala 2026 (Archivbild): Tickets ihrer „Renaissance“-Tour sollen von einem Broker illegal beschafft und weiterverkauft worden sein.

Beyoncé bei der Met Gala 2026 (Archivbild): Tickets ihrer „Renaissance“-Tour sollen von einem Broker illegal beschafft und weiterverkauft worden sein.

© JOHN ANGELILLO/Imago

Wer je versucht hat, Tickets für ein Beyoncé-Konzert zu ergattern, kennt das Ritual: Warteraum, eingefrorener Bildschirm, nach wenigen Sekunden die Meldung „ausverkauft“. Nun gibt es einen konkreten Verdacht, wohin viele der Karten verschwunden sein könnten. Und er hat eine Dimension, die selbst hartgesottene Branchenbeobachter überrascht.

Am Donnerstag, dem 15. Oktober, reichten das US-Justizministerium und die Verbraucherschutzbehörde FTC Klage gegen die REPS & Company aus San Diego sowie drei ihrer Führungskräfte ein. Der Vorwurf: Seit 2022 soll das Unternehmen bei mehr als 83.500 Veranstaltungen die Kauflimits der Ticketanbieter umgangen haben.

Über 1,3 Milliarden Dollar habe die Firma, so heißt es, in mehr als 18,5 Millionen Karten gesteckt und sie anschließend mit Aufschlag weiterverkauft, etwa auf StubHub, Vivid Seats und SeatGeek, sogar auf Ticketmasters eigenem Zweitmarkt, wie das Musikmagazin Rolling Stone vermeldet. Der mindestens erzielte Gewinn laut Klage: 120,8 Millionen Dollar.

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