SPANDAU. Für die Spandauer wird es im kommenden Jahr einen neuen Fuß- und Radweg über die Havel geben. Der Weg verbindet die Altstadt mit dem Stresow und verläuft parallel zur Eisenbahnbrücke, die bereits 1996 mit dem Ausbau der Bahnanlagen erneuert worden war. Schon damals waren auch Teile des Gehsteiges über dem Wasser montiert worden. Doch die Stresower mussten gut ein Jahrzehnt auf die Vollendung warten. Und große Umwege etwa über die Charlottenbrücke in Kauf nehmen.Der neue Weg wird 1,8 Millionen Euro kosten. Finanziert wird der Bau von der Wasser- und Schifffahrtsbehörde sowie von der Deutschen Bahn. Am Stabholzgarten und auf dem Stresow werden behindertengerechte Rampen und Treppenanlagen gebaut. Für die Stresower verkürzt sich damit der Weg zum Bahnhof Spandau und zum Rathaus erheblich. Zu den jahrelangen Verzögerungen kam es auf Grund komplizierter Grundstückverhandlungen und der zwischenzeitlichen Transrapidplanung.Der Weg über die Havel war 1934 zwischen der Reichsbahn-Gesellschaft und der Stadt Berlin vereinbart worden und bestand auf beiden Seiten der Bahnbrücke. Nach 1945 wurde er auf der Südseite nur provisorisch wieder hergestellt, 1996 wurde die Brücke abgerissen.------------------------------Karte: Neue Verbindung. Der neue Weg über die Havel verbindet die Altstadt mit dem Stresow. Umwege über die Charlottenbrücke und die Ruhlebener Straße entfallen.
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