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Ukraine: Biden genehmigt Einsatz von ATACMS und Landminen – was sind die Folgen?

Der Präsident der USA setzt zum Abschied ein Zeichen: Kiew darf Ziele in Russland beschießen. Damit will er Fakten schaffen, bevor Trump ins Weiße Haus einzieht. Eine Analyse.

Jan Opielka
10 Min
ATACMS-Raketen der U.S. Army: Die ukrainische Armee beschießt damit Ziele im russischen Hinterland.

ATACMS-Raketen der U.S. Army: Die ukrainische Armee beschießt damit Ziele im russischen Hinterland.

© yonhap/dpa

Der Beschluss kam überraschend: Der Präsident der USA, Joe Biden, erteilte am 17. November der Ukraine die Erlaubnis, ATACMS-Kurzstreckenraketen amerikanischer Provenienz auch tief auf russisches Territorium abzufeuern.

Zwar soll sich die Freigabe der bis zu 300 Kilometer weit fliegenden ballistischen Raketen auf die von ukrainischen Streitkräften teilweise eroberte russische Region Kursk beschränken. Doch auch so hatte die Entscheidung, die Biden nach langem Zögern kurz vor dem auf den 19. November fallenden 1000. Kriegstag traf, umgehend Auswirkungen.

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