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Debatte

Wir brauchen eine lautstarke, selbstbewusste Friedensbewegung für die Ukraine

Ein Einfrieren des Ukrainekrieges ist unausweichlich, meint Ex-Zeitsoldat Stefan Weidner. Er fordert eine neue Friedensbewegung. Ein Gastbeitrag.

Stefan Weidner
8 Min
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) während der Schweizer Konferenz zum Frieden in der Ukraine.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) während der Schweizer Konferenz zum Frieden in der Ukraine.

© Urs Flueeler/AFP

Der Westen ist schizophren. Glauben wir unseren Politikern, will niemand in den russischen-ukrainischen Krieg hineingezogen werden. Glauben wir den Umfragen, möchten das auch die Bürger nicht. Selber kämpfen möchte in der Ukraine ohnehin niemand, nicht einmal die Ukrainer, die Gebliebenen ebenso wenig wie die Geflohenen. Wäre es anders, hätte die Ukraine keine Probleme, Soldaten zu rekrutieren. Und Deutschland zahlt den Ukrainern lieber Bürgergeld, als sie in den Krieg zurückzuschicken.

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