Die russische Armee scheint im Ukraine-Krieg immer mehr unter Druck zu geraten. Das zumindest legen Aussagen westlicher Geheimdienste nahe. Die ehemalige CNN-Journalistin Emma Burrows berichtet auf Twitter von einem Pressebriefing durch einen Geheimdienst-Mitarbeiter.
Laut diesem habe der Angriff auf den Flugplatz Saky auf der Krim „mehr als die Hälfte der Kampfflugzeuge der russischen Schwarzmeerflotte außer Betrieb“ gesetzt.
Den Russen beginne „die Munition auszugehen“, zitiert Burrows den Geheimdienst-Sprecher. Dafür gebe es eine „Vielzahl von Beweisen.“ Der Krieg in der Ukraine befinde sich jetzt in einem „anderen Stadium“. Das liege „unter anderem daran, dass beiden Seiten bewusster geworden ist, dass es sich hier um einen Marathon und nicht um einen Sprint handelt“. Der Konflikt befinde sich nahezu im Stillstand.
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Über die jüngsten Explosionen auf der Krim sagte der Sprecher, diese hätten „eine erhebliche psychologische Wirkung auf die russische Führung“. Und weiter: „Ich denke, wir können von Angriffen der Ukrainer hinter den feindlichen Linien ausgehen.“
Die 2014 von Russland annektierte Krim wird als Aufmarschgebiet für die in der Südukraine angreifenden russischen Truppen immer unsicherer. Nach den verheerenden Explosionen der vergangenen Tage auf der Halbinsel schossen die Russen angeblich an zwei strategisch wichtigen Orten Drohnen ab. Beobachter schlossen nicht aus, dass die Ukrainer vor neuen Angriffen damit die russische Luftabwehr testen wollten. Im russischen Gebiet Belgorod nördlich der Ukraine brannte ein Munitionsdepot aus. Die Ukraine machte auch am Freitag keine Angaben zu den Angriffen und ließ die russische Seite damit im Unklaren.
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