Der Krieg in der Ukraine wird im Westen meist als einfaches moralisches Drama dargestellt. Russland gilt als Aggressor, die Ukraine als Opfer und der Westen als Verteidiger von Demokratie und Völkerrecht. Aus russischer Sicht ist die Erzählung ebenso vereinfacht: Die Nato-Erweiterung wird als existenzielle Bedrohung dargestellt, die Ukraine als vom Westen gesteuerter Stellvertreterstaat und Moskau als Akteur, der sich gegen Einkreisung verteidigt.
Europa
Warum der Ukraine-Krieg auch eine Geschichte verpasster Chancen ist
Der Krieg in der Ukraine gilt oft als Kampf zwischen Gut und Böse. Doch die Vorgeschichte ist komplexer. Wie Russland und der Westen eine historische Chance auf Frieden verspielten.
Logan Lamont
10 Min
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Putins Krieg hat Europa verändert. Doch die Wurzeln des Konflikts reichen Jahrzehnte zurück.
© Olena Znak/imago
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