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Russischer Angriffskrieg

London: Wagner-Söldnergruppe benutzt Rekruten als „Kanonenfutter“

Dem britischen Geheimdienst zufolge sollen Rekruten erfahrenen Kommandanten den Weg zum Vormarsch frei machen. Die Gruppe wendet brutale Taktiken an.

Team News dpa
2 Min
Ukrainische Soldaten feuern in Bachmut eine Pion-Kanonenhaubitze auf russische Stellungen. Die Wagner-Söldnergruppe spielt London zufolge  bei den Kämpfen um die Stadt weiter eine zentrale Rolle.

Ukrainische Soldaten feuern in Bachmut eine Pion-Kanonenhaubitze auf russische Stellungen. Die Wagner-Söldnergruppe spielt London zufolge bei den Kämpfen um die Stadt weiter eine zentrale Rolle.

© AP/Libkos

„Wagner-Mitgliedern, die ohne Genehmigung von ihren Angriffsrouten abweichen, droht wahrscheinlich eine standrechtliche Hinrichtung.“ Die Kommandeure würden von geschützten Stellungen aus über Drohnenbilder informiert. „Diese brutalen Taktiken zielen darauf ab, Wagners seltene Reserven an erfahrenen Kommandanten und gepanzerten Fahrzeugen auf Kosten der leichter verfügbaren Sträflingsrekruten zu erhalten, die die Organisation als entbehrlich einschätzt“, betonte das britische Ministerium.

Wagner rekrutiert Söldner auch in Gefängnissen

Wagner rekrutiert neue Kämpfer auch in Gefängnissen. Die Söldnergruppe spiele bei den Kämpfen um die Stadt Bachmut in der Ostukraine nach wie vor eine zentrale Rolle, hieß es weiter.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar unter Berufung auf Geheimdienstinformationen täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Damit will die britische Regierung sowohl der russischen Darstellung entgegentreten als auch Verbündete bei der Stange halten. Moskau wirft London eine Desinformationskampagne vor.

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