Die vorsichtige Annäherung zwischen Washington und Moskau nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin im vergangenen August in Anchorage steht offenbar vor dem Aus. Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow klargemacht, dass Russland nicht mehr auf die Umsetzung der damals erzielten Verständigungen setzt. Nun wird am Roten Platz, so die Maximalforderung, wieder auf einen vollumfänglichen Sieg im Krieg gegen die Ukraine gesetzt.
Ukraine-Krieg
Putins Berater zieht Schlussstrich unter Alaska-Gipfel mit Trump: „Wir erwarten den Sieg“
Der „Geist von Anchorage“ sei verflogen. Obwohl Trumps Vertraute Witkoff und Kushner bald nach Moskau reisen sollen, erklärt der Kreml die Verständigungen von Alaska faktisch für gescheitert.
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Der 78-jährige Juri Uschakow (r.) gehört zum engsten außenpolitischen Machtzirkel des Kreml und gilt als einer der Architekten der russischen Außenpolitik.
© Sergey Bobylev/imago
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