Streit um russische Vermögenswerte

Ukraine: Trotz Korruption sollen Milliarden aus der EU fließen

Die Ukraine steht vor der Pleite. Die EU will Kiew stur weiter mit Waffen versorgen. Doch die Finanzierung scheint zu scheitern. Wenden sich Investoren von Europa ab?

Simon Zeise
Simon Zeise
6 Min
Will eingefrorenes russisches Zentralbankvermögen nutzen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

Will eingefrorenes russisches Zentralbankvermögen nutzen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

© Hatim Kaghat/AFP

Der Ukraine geht das Geld aus. Die Europäische Kommission geht davon aus, dass die Regierung in Kiew in den kommenden zwei Jahren weitere 135 Milliarden Euro benötigt. Damit die ukrainische Armee weiter im Abnutzungskrieg mit Russland bestehen kann, braucht sie zusätzliche 83 Milliarden Euro, und um die weitgehend zerstörte Wirtschaft aufrechtzuerhalten, müssten zudem 52 Milliarden Euro nach Kiew fließen. Das geht aus einem Brief der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hervor, den sie diese Woche an die Mitgliedstaaten verschickte.

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