MV-Landtagswahl

Ukraine und Nord Stream kosteten Manuela Schwesig den Sieg – behauptet sie zumindest

Die SPD-Aufholjagd in Mecklenburg-Vorpommern dürfte zum Regieren reichen, aber nicht für den ersten Platz. Eine Ursache sieht Manuela Schwesig in ihrem Ukraine-Kurs.

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Manuela Schwesig am Wahlabend in Schwerin: Um die 35 Prozent für die SPD – und doch Platz zwei. Lag es am Ukraine-Kurs?

Manuela Schwesig am Wahlabend in Schwerin: Um die 35 Prozent für die SPD – und doch Platz zwei. Lag es am Ukraine-Kurs?

© Chris Emil Janssen/imago

Es ist eine der bemerkenswertesten Aufholjagden, die eine Landespartei in den vergangenen Jahren hingelegt hat: Im September 2025 stand die SPD in Mecklenburg-Vorpommern bei mageren 19 Prozent, weit abgeschlagen hinter der AfD. Am Sonntag kam sie auf 35,5 Prozent. Für den Sieg reichte es trotzdem nicht. Die AfD wurde mit 38,2 Prozent erstmals stärkste Kraft im Land.

Noch am Wahlabend, als die ersten Ergebnisse feststanden, lieferte die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Interview mit der Bild-Zeitung eine Erklärung für die verpasste Krönung. Sie habe für ihre Unterstützung der Ukraine und ihre Haltung gegen eine Wiederinbetriebnahme von Nord Stream bewusst Stimmenverluste in Kauf genommen, sagte Schwesig. Was ist an dieser These dran?

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