Ukraine-Krieg

Der Alaska-Plan ist tot: Warum jetzt trotzdem neue Ukraine-Verhandlungen möglich sind

Nach dem Treffen von Rubio und Lawrow zeichnet sich eine überraschende Wende ab. Die alte Verhandlungslinie ist gescheitert. Doch genau das könnte neue Gespräche ermöglichen.

5 Min
Donald Trump und Wladimir Putin beim Gipfel in Anchorage im August 2025.

Donald Trump und Wladimir Putin beim Gipfel in Anchorage im August 2025.

© Sergey Bobylev/imago

Es ist gewiss eine paradoxe Situation. Ausgerechnet das Scheitern des sogenannten Alaska-Geists, also die schrittweise Annäherung der Vereinigten Staaten und Russlands in Ukraine-Fragen, könnte nun neuen Schwung in den Friedensprozess bringen. Nach dem Treffen von Marco Rubio und Sergej Lawrow in Manila zeichnet sich ab, dass Washington den bisherigen Ansatz endgültig aufgegeben hat. Gleichzeitig versucht man in Kiew, gemeinsam mit den USA einen neuen diplomatischen Vorstoß zu starten. Auch wenn Moskau demonstrativ an seinen bisherigen Bedingungen festhält.

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