Die westlichen Verbündeten der Ukraine beraten Insidern zufolge über die Lieferung weiterer Patriot-Flugabwehrsysteme. Eine Einigung werde noch vor dem Nato-Gipfel im Juni angestrebt, berichtet die New York Times unter Berufung auf amerikanische Regierungsvertreter. Zu den möglichen Lieferanten der Waffensysteme gehörten die USA und Griechenland, heißt es.
Die ukrainische Regierung hatte nach der Unterzeichnung des Rohstoffabkommens mit den USA in der vergangenen Woche erklärt, sie rechne nun mit weiterer Militärhilfe aus Washington, darunter auch mit neuen Luftabwehrsystemen.
EU will Gasimporte aus Russland bis Ende 2027 komplett verbieten
Ukraine: USA liefern F-16 für Ersatzteile und genehmigen Trainingshilfe
Wie die New York Times nun berichtet, soll zunächst ein in Israel stationiertes Patriot-Luftabwehrsystem nach einer Generalüberholung in die Ukraine verlegt werden. Demnach diskutieren die westlichen Verbündeten auch über die Logistik einer Lieferung weiterer Systeme aus Deutschland oder Griechenland.
Die europäischen Verbündeten besitzen nach Angaben der Zeitung etwa 40 Systeme, von denen sich acht bereits in der Ukraine befinden.
Der neunte Patriot, der aus Israel kommt und für die Ukraine generalüberholt wird, ist nach Angaben der amerikanischen Regierungsvertreter ein älteres Modell. Er soll im Sommer an Kiew geliefert werden. Deutschland und Griechenland verfügen zusammen über rund 15 Patriot-Systeme.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]