In Danzig beginnt am Donnerstag die nächste große Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine. Regierungschefs, EU-Spitzenpolitiker, Investoren aus mehreren Dutzend Ländern und Tausende Unternehmensvertreter kommen in der polnischen Ostseemetropole zusammen, um über Investitionen, Kredite und den Wiederaufbau der Ukraine zu sprechen. Ein Land, das weiterhin tagein, tagaus unter massivem russischem Beschuss steht. Einer der prominentesten Gäste ist Bundeskanzler Friedrich Merz. Doch seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj wird Merz auf der Ukraine-Konferenz, die vor zwei Jahren am Messegelände in Charlottenburg stattfand, nicht treffen. Selenskyj lässt die Milliarden-Konferenz sausen. Allein dieser Umstand erzählt viel über den aktuellen Zustand der europäischen Ukraine-Politik.
Ukraine
Merz kommt, Selenskyj nicht: Die Absurdität der Ukraine-Konferenz
In Danzig beraten europäische Spitzenpolitiker über Milliarden für den Wiederaufbau der Ukraine. Doch ausgerechnet Präsident Selenskyj bleibt der Konferenz fern. Ein Kommentar.
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Europa plant den Wiederaufbau der Ukraine und stellt neue Milliarden bereit. Präsident Selenskyj bleibt der Konferenz fern.
© Jonas Roosens/imago
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