Ukraine-Frieden

Ukrainische Delegation verhandelt in den USA über Abkommen zur Beendigung des Krieges

Selenskyj bestätigt mehrere Gesprächsrunden mit Trump-Vertretern. Fortsetzung bei Wirtschaftsforum in der Schweiz. Doch was plant Putin?

2 Min

Eine hochrangige ukrainische Delegation hat in den USA Gespräche mit Vertretern der Trump-Administration über Sicherheitsgarantien und einen wirtschaftlichen Entwicklungsplan für die Ukraine geführt. Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, dass an Dokumenten gearbeitet werde, die zur Beendigung des Krieges benötigt werden.

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow berichtete, dass er zwei Tage lang gemeinsam mit Geheimdienstchef Kyrylo Budanow und dem Fraktionsvorsitzenden der Regierungspartei „Diener des Volkes“, Dawyd Arachamija, in den USA verhandelt habe.

Entwicklung und Sicherheit im Fokus

Auf US-amerikanischer Seite nahmen der Sondergesandte für Friedensmissionen Steven Witkoff, Jared Kushner, US-Armeesekretär Daniel Driscoll sowie der Mitarbeiter des Weißen Hauses Josh Gruenbaum an den Konsultationen teil.

Die Gespräche hätten sich auf einen wirtschaftlichen Entwicklungs- und Wohlstandsplan sowie auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine konzentriert, erklärte Umjerow. Dabei seien praktische Mechanismen für deren Umsetzung und Durchsetzung erörtert worden. Die ukrainische Seite habe die amerikanischen Partner zudem über die jüngsten russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine informiert.

Selenskyj kritisiert russische Angriffe auf Energiesektor

In seiner Ansprache betonte Selenskyj, dass Russland weiterhin die ukrainische Energieversorgung angreife. Fast 58.000 Menschen arbeiteten rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Stromnetzen, Erzeugungsanlagen und Wärmenetzen. Besonders angespannt sei die Lage in Kiew, wo 50 zusätzliche Einsatzteams aus dem ganzen Land eingesetzt worden seien.

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„Wenn die Russen den Krieg ernsthaft beenden wollten, würden sie sich auf Diplomatie konzentrieren – nicht auf Raketenangriffe, Stromausfälle und sogar Versuche, unsere Atomkraftwerke zu beschädigen“, sagte Selenskyj. Die Ukraine verfüge über Informationen zu Standorten, die Russland für Angriffe erkundet habe. Dies zeige deutlich, dass Diplomatie für Russland keine Priorität habe.

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