AfD-Wahlkampf

„Der Uli läuft zur Hochform auf“: Teure Versprechen, null Widerspruch in der Provinz

Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund geht zum Bürger, auch aufs Land – wie kommt er dort an? Ein Stimmungsbericht aus der Kleinstadt Gräfenhainichen

9 Min
Ulrich Siegmund im Gute-Laune-Wahlkampf auf dem Marktplatz von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Fotos und Autogramme waren sehr begehrt. Der Herr links sicherte die Taschen der Bürger, die Siegmund sehr nah kamen.

Ulrich Siegmund im Gute-Laune-Wahlkampf auf dem Marktplatz von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt. Fotos und Autogramme waren sehr begehrt. Der Herr links sicherte die Taschen der Bürger, die Siegmund sehr nah kamen.

© Maritta Tkalec/Berliner Zeitung

Ulrich Siegmund kommt, der Mann, der in Sachsen-Anhalt – ach was, für ganz Deutschland – Geschichte schreiben will. Um 10 Uhr soll er, der womöglich erste blaue Ministerpräsident Deutschlands, den Markt von Gräfenhainichen rocken. Viertel vor zehn rollt ein Polizeiauto an. Ein Mann mit großer Deutschlandfahne, AfD-Buchstaben in der Mitte, betritt den Platz vor dem hübsch restaurierten Rathaus, einem Fachwerkbau aus dem Jahr 1699.

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