Wer sich im Internet bewege, müsse damit rechnen, auf Kriminelle zu treffen, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder laut Mitteilung. „Deshalb ist es wichtig, dass alle entsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen - das reicht von der Verwendung sicherer Passwörter über die Installation von Virenschutzsoftware bis zur sparsamen Weitergabe persönlicher Informationen.“
Fast die Hälfte der Nutzer berichtete der Erhebung zufolge, dass persönliche Daten ungefragt weitergeben wurden. 29 Prozent wurden Opfer von Betrug beim Onlineeinkauf und 13 Prozent bei Geldgeschäften. Bei 27 Prozent wurde der Computer mit Schadprogrammen wie Viren infiziert. 17 Prozent bemerkten solche Vorfälle auf dem Smartphone. Auch in der direkten Interaktion mit anderen Nutzern gab es der Umfrage zufolge zahlreiche strafbare Handlungen. So wurden 23 Prozent schwer beleidigt oder angegriffen. 9 Prozent wurden sexuell belästigt - mit 13 Prozent waren Frauen häufiger betroffen als Männer (6 Prozent).
Ein Drittel der Betroffenen regierte auf die Vorfälle nicht, wie der Verband weiter mitteilte. Rund die Hälfte suchte das Gespräch mit Freunden und Bekannten. Ebenfalls knapp die Hälfte wandte sich an das Unternehmen, das in Zusammenhang mit der kriminellen Aktivität stand, etwa die Social-Media-Plattform, die Bank oder der E-Mail-Anbieter. 18 Prozent stellten Strafanzeige bei der Polizei.
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