Geschlechtergerechtigkeit

Umfrage: Mädchen bekommen weniger Taschengeld als Jungen

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland zieht sich laut einer aktuellen Studie durch die komplette Kindheit.

Team News Carola Tunk dpa/ctu
1 Min
Mädchen erhalten laut einer Umfrage weniger Taschengeld als Jungen. (Symbolbild)

Mädchen erhalten laut einer Umfrage weniger Taschengeld als Jungen. (Symbolbild)

© dpa/Christin Klose

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern zieht sich nach den Studienergebnissen durch die komplette Kindheit: Das trifft auf die Altersgruppe der 4- bis 6-Jährigen zu, in der nur etwa jedes fünfte Kind schon Taschengeld bekommt. Und auch im Alter von 11 bis 13 Jahren, in dem rund neun von zehn Kindern über Taschengeld verfügen, steht Mädchen weniger eigenes Geld zur Verfügung.

Generell bekommen in Deutschland etwa 6 von 10 Kindern zwischen 4 und 13 Jahren Taschengeld. Es liegt der Befragung zufolge bei durchschnittlich 14,56 Euro pro Monat. Bei der Frage „Taschengeld ja oder nein?“ stehen die Mädchen etwas besser da als die Jungen: Während 38 Prozent der Jungen kein eigenes Geld bekommen, sind es bei den Mädchen 36 Prozent.

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