Bei zwei Verkehrsunfällen im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind am Freitag insgesamt fünf Menschen verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Zwei Kinder kamen mit leichten Blessuren davon, ein junger Fahrer wurde aus seinem sich überschlagenden Wagen geschleudert.
Auf der Bundesstraße 113 an der Autobahnabfahrt Penkun stießen am Freitagnachmittag gegen 17.15 Uhr zwei Opel zusammen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg übersah der 37-jährige Fahrer eines Opel Zafira beim Queren der B113 einen von rechts kommenden Opel Corsa einer 31-jährigen Fahrerin. Der Zafira-Fahrer wollte von der Landesstraße 283 auf die Autobahn 11 in Richtung Stettin auffahren und hatte zuvor an einem Stoppschild halten müssen.
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Zwei Kinder leicht verletzt, Haustiere unversehrt
Bei der Kollision wurden die 42-jährige Beifahrerin des Zafira sowie die beiden im Corsa mitfahrenden Kinder im Alter von drei und sechs Jahren leicht verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus Pasewalk gebracht und nach ambulanter Behandlung noch am selben Tag entlassen, wie die Polizei mitteilte.
Die in beiden Fahrzeugen mitgeführten zwei Hunde und zwei Katzen blieben unverletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden, den die Polizei auf rund 18.000 Euro schätzt. Eine Vollsperrung konnte nach Polizeiangaben vermieden werden, es kam jedoch bis 20.45 Uhr zu Behinderungen.
18-jähriger Fahrer aus Wagen geschleudert
Rund fünf Stunden später ereignete sich auf der Bundesstraße 111 am Ortsausgang Lühmannsdorf ein weiterer schwerer Unfall. Nach Angaben der Polizei verlor ein 18-jähriger Fahrer eines Toyota gegen 22.15 Uhr vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb auf einem Acker liegen.
Der Fahrer wurde nach Polizeiangaben aus dem Auto geschleudert, da er mutmaßlich nicht angeschnallt war. Sein 16-jähriger Beifahrer konnte das Fahrzeug selbst verlassen. Beide erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und wurden in die Universitätsklinik Greifswald gebracht. Die B111 war für rund zwei Stunden voll gesperrt. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 8000 Euro beziffert. Im Einsatz waren nach Polizeiangaben 37 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lühmannsdorf, Züssow und Karlsburg.
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