Auf der Autobahn 4 in Sachsen ist am Mittwoch ein Fahrzeug der US-Streitkräfte mit einem Autokran zusammengestoßen. Ein Angehöriger der US-Armee wurde verletzt, die Strecke war für mehrere Stunden voll gesperrt.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei Chemnitz am Mittwochnachmittag an der Anschlussstelle Frankenberg in Fahrtrichtung Dresden. Der Fahrer des Militärfahrzeugs sei leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Beamten mit.
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Wie es zu der Kollision zwischen dem Militärfahrzeug und dem Autokran kam, war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache übernehmen die Polizei und die Feldjäger der Bundeswehr gemeinsam. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
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Die A4 in Richtung Dresden war infolge des Unfalls zeitweise voll gesperrt. Erst in den späten Abendstunden war die Fahrbahn nach Polizeiangaben wieder frei, der Stau löste sich nur langsam auf. Im Einsatz war auch die Feuerwehr Oberlichtenau, die mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort war.
Bereits am vergangenen Samstagabend war es auf der A4 in Sachsen zu einem Zwischenfall mit einem US-Militärfahrzeug gekommen. Bei Wilsdruff geriet ein Radpanzer vom Typ „Stryker“ in Brand. Wie die Polizei dem MDR Sachsen sagte, war das Fahrzeug Teil eines Konvois auf dem Weg nach Litauen. Die Besatzung konnte sich den Angaben zufolge rechtzeitig retten und blieb unverletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe. Auf der Autobahn bildete sich ein kilometerlanger Stau. Als Ursache nannte die Polizei einen technischen Defekt.
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