Ungarn

Ungarn: Magyar wirft Orban-„Oligarchen“ Kapitalflucht in Milliardenhöhe vor

Ungarns künftiger Premier spricht von Milliardenabflüssen ins Ausland aus dem Orban-Netzwerk. Gleichzeitig fließt über die Druschba wieder russisches Öl ins Land.

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Der designierte Ministerpräsident Peter Magyar und die neu gewählten Funktionäre der Tisza-Partei trafen sich am 20. April 2026 erstmals seit den Parlamentswahlen in Budapest.

Der designierte Ministerpräsident Peter Magyar und die neu gewählten Funktionäre der Tisza-Partei trafen sich am 20. April 2026 erstmals seit den Parlamentswahlen in Budapest.

© Daniel Alfoldi/imago

Ungarns designierter Ministerpräsident Peter Magyar wirft Unternehmern aus dem Umfeld von Viktor Orban vor, Vermögen in großem Umfang ins Ausland zu verlagern. In einem Video in sozialen Medien sprach der Chef der Tisza-Partei von Abflüssen in Höhe von „Dutzenden Milliarden Forint“.

Diese Gelder würden in Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Uruguay oder die USA verschoben. Magyar forderte Investoren zugleich auf, Vermögenswerte aus dem Umfeld der bisherigen Regierung zu meiden. Solche Transaktionen könnten im Zuge geplanter Rückholmaßnahmen überprüft werden, sagte er.

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