Krise

100 Tage Lustrinelli beim 1. FC Union Berlin: Ein historisch schlechter Start

Mauro Lustrinelli ist seit 100 Tagen Trainer des 1. FC Union. Nach dem schlechtesten Saisonstart der Bundesligageschichte steht der Schweizer unter Druck.

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Cheftrainer Mauro Lustrinelli steht nach 100 Tagen beim 1. FC Union bereits unter Druck.

Cheftrainer Mauro Lustrinelli steht nach 100 Tagen beim 1. FC Union bereits unter Druck.

© Engler/Imago

Im Mai waren die Aussichten doch noch so schön. Der 1. FC Union Berlin hatte den Klassenerhalt geschafft, Marie-Louise Eta ließ offensiven Fußball spielen und das mit großem Erfolg. Union verabschiedete sich aus der vergangenen Saison mit einem 4:0, zu Hause gegen den FC Augsburg. Und für die neue Spielzeit präsentierte Horst Heldt einen Trainer, der den eingeschlagenen Weg fortführen sollte.

Mauro Lustrinelli war mit dem FC Thun gerade frisch Schweizer Meister geworden, indem er attraktiven Fußball spielen ließ. Den sollte er mit ins Stadion An der Alten Försterei bringen, um auch in Köpenick Erfolge zu feiern. Dazu ist Lustrinelli Schweizer, stand einst an der Seitenlinie als Co-Trainer neben Union-Ikone Urs Fischer. Was sollte da also schiefgehen?

Nun, einen Punkt erspielten sich die Köpenicker am ersten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt. Ein 3:3, das nach dem aussah, was Lustrinelli noch vor dem Auftakt freudig ankündigte: „Für die Zuschauer wird es sehr lustig und dynamisch.“ Doch seine anfängliche Freude ist Lustrinelli nach 100 Tagen als Union-Trainer nicht mehr anzusehen.

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