Union

Union Berlin und die späten Tore: Gegen Augsburg zählt der Schlussakkord

Vom Last-minute-Klassenerhalt bis zur Europa-Quali: Union Berlin hat eine besondere Geschichte mit Toren in der Schlussphase. Nun wartet Augsburg.

Andreas Baingo
9 Min
Livan Burcu bejubelt inmitten seiner Mitspieler seinen späten Siegtreffer gegen den SV Elversberg.

Livan Burcu bejubelt inmitten seiner Mitspieler seinen späten Siegtreffer gegen den SV Elversberg.

© Soeren Stache/dpa

Für Tore ist es nie zu spät. Vor allem dann, wenn es entscheidende sind. Am besten ist es, wenn der Gegner kaum noch Zeit zu reagieren hat. Oder der Schiedsrichter die Partie nicht mehr anpfeift. Nur ist das, selbst wenn die Stadionuhr noch so auffällig mitläuft, nicht einmal von einem Spitzenteam zu steuern. Eine Portion Dusel, in diesem Fall Spielglück geheißen, kommt sowieso immer dazu.

So vermessen zu sein, ein Spiel mit Absicht auf der letzten Rille entscheiden zu wollen, kann nicht einmal der Klubweltmeister für sich beanspruchen. Es sollte bereits ein Glücksgefühl sein, Partien in der letzten Viertelstunde auf seine Seite zu ziehen. Natürlich hat das auch mit Qualität zu tun, mit Selbstvertrauen, mit möglichst breiter Brust. So wie es in der Historie dem deutschen Nationalteam mehrmals geglückt ist. Als es, dieser Seitenhieb sollte erlaubt sein, noch zur Crème de la Crème bei Welt- und Europameisterschaften zählte.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*