Acht Teams werden in der kommenden Woche noch im DFB-Pokal-Wettbewerb sein, der 1. FC Union Berlin ist eines davon. Zwei Schritte muss die Mannschaft nach dem 2:1 (1:1) gegen den VfL Wolfsburg noch gehen, um am 3. Juni das Finale im Berliner Olympiastadion spielen zu dürfen.
Nach der Partie ging es in der Mixed Zone und auf der Pressekonferenz aber nicht nur um die umkämpfte Partie, sondern auch um den spektakulär geplatzten Transfer des fünfmaligen Champions-League-Siegers Isco.
Der vielleicht aufregendste Tag in der Historie der Eisernen hat ein Happy End
Ein Unioner ragt heraus: Die Einzelkritik zum Pokal-Krimi gegen Wolfsburg
Rani Khedira: „Wir sind in den ersten Minuten wirklich schlecht ins Spiel gekommen. Das Gegentor haben wir uns fast selbst reingeschossen, danach aber – wieder mal – eine tolle Moral gezeigt. Wir haben heute Morgen erfahren, dass Isco kommen soll, heute Mittag dann, dass er tatsächlich doch nicht kommt. Es war ein aufregender Tag und es wäre eine tolle Geschichte gewesen, wenn er zu uns gestoßen wäre. Trotzdem haben wir auch ohne ihn eine geile Mannschaft.“
Urs Fischer: „Es war enorm wichtig, dass wir nach dem Gegentor schnell den Ausgleich erzielen konnten. Aus meiner Sicht hat die Mannschaft vor allem in der zweiten Hälfte ein tolles Spiel gemacht, das hat mir wirklich gefallen. Der geplatzte Isco-Transfer war für die Vorbereitung sicherlich nicht optimal. Wir wollten versuchen, uns auf unsere Aufgabe zu fokussieren und kein Alibi zu schaffen. Am Ende habe ich das versucht zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann.“
Niko Kovac: „Ich finde, dass wir von beiden Mannschaften ein sehr intensives Spiel gesehen haben. Kämpferisch haben beide Seiten alles gegeben, spielerisch hat die Partie wenig hergegeben. Union hat es geschafft, ihr Spiel über Standardsituationen und viele Flanken durchzuziehen. Wir haben dabei zweimal nicht richtig aufgepasst und das hat uns unter dem Strich die Niederlage beschert.“
Pavao Pervan: „Die Niederlage ist nicht unbedingt verdient. In einem Pokalspiel entscheiden oft Kleinigkeiten und Union hatte da ein bisschen das Glück auf ihrer Seite. Wir wussten, dass es in Berlin wahnsinnig kampfbetont wird. Sehr bitter, dass wir so ausscheiden.“
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