Sachsen

Unterrichtsausfall sinkt leicht – Gewerkschaft spricht von „Verschleiß auf Kosten der Lehrkräfte“

Kultusminister Clemens sieht Fortschritte bei Stundenausfall, doch GEW und Lehrerverband kritisieren Mehrbelastung und regionale Unterschiede.

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Lehrermangel und Überlastung: Unterrichts-Ausfälle gehören zum sächsischen Schulalltag.

Lehrermangel und Überlastung: Unterrichts-Ausfälle gehören zum sächsischen Schulalltag.

© IlluPics/Imago

Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) hat die neuen Zahlen zum Unterrichtsausfall im ersten Schulhalbjahr 2025/26 als Erfolg gewertet. „Die Richtung stimmt. Zum ersten Mal seit zehn Jahren sinkt der Unterrichtsausfall“, teilte Clemens mit. Laut der aktuellen Statistik des Kultusministeriums ging der planmäßige Stundenausfall – also Stunden, die wegen Personalmangels von vornherein gestrichen werden – um fast elf Prozent zurück. An den besonders betroffenen Oberschulen musste ein Viertel weniger Unterricht vorab gestrichen werden. Über alle Schularten hinweg lag der geplante Ausfall bei 3,3 Prozent, nach 3,7 Prozent im Vorjahr.

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