U-Ausschuss

Corona-Aufarbeitung in Sachsen: Mehr Zwangsplätze für Quarantäne-Verweigerer als bisher bekannt

Sachsen brachte Quarantäne-Verweigerer, darunter einen 14-Jährigen, während der Pandemie zwangsweise unter. Offenbar wurden dafür mehr Plätze geschaffen als bisher bekannt.

4 Min
Das Fachkrankenhaus Arnsdorf hielt ebenfalls Plätze zur Zwangsunterbringung während der Pandemie bereit.

Das Fachkrankenhaus Arnsdorf hielt ebenfalls Plätze zur Zwangsunterbringung während der Pandemie bereit.

© imago stock&people

Es ist ein dunkles Kapitel der neueren Geschichte, in dem Informationen nur scheibchenweise frei gegeben werden: Die Aufarbeitung der Maßnahmen während der Corona-Pandemie. In Sachsen machen vor allem die Parlamentarier der AfD und des BSW Druck im Untersuchungsausschuss, der heute wieder tagte.

Sie hatten ihn vor knapp zwei Jahren auch eingefordert. Denn mit dem Ausschuss werden den Mitgliedern auch weitgehendere Rechte zur Einsicht von Dokumenten eingeräumt, die sonst unter Verschluss geblieben wären. Und die belegen jetzt neue Erkenntnisse zum Umfang der geplanten Zwangsunterbringung von Quarantäne-Verweigerern bzw. Menschen, die sich nicht an Absonderungsanordnungen hielten.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*