Wie sehr die neue Straßenbahn gebraucht wird, zeigt sich schon beim ersten offiziellen Einsatz auf der Linie M4. Bereits kurz nach der Abfahrt in Weißensee ist sie gut ausgelastet. Fast alle 88 Sitzplätze sind besetzt, viele Fahrgäste reisen im Stehen mit. Dabei hat der Urbanliner, die fast 51 Meter lange XXL-Tram der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), schon deutlich mehr Kapazität als die andere Bahnen auf der Strecke.
Bei dem Beschaffungsprojekt gab es einige Pannen. Es dauerte länger, bis der Einsatz starten konnte. Doch am Mittwoch gegen 9.45 Uhr ist es so weit. Nach einigen Testfahrten geht Urbanliner 5005, die erste von 65 extralangen Straßenbahnen der BVG, in den regulären Betrieb. Von Fahrgästen und BVG-Beschäftigten bekommt die Tram gute Noten.
Zwei Mehrzweckabteile gibt es, und auch sie werden schon bei der Premierenfahrt gebraucht. „Wir sind mit allen vier Rollstühlen in die Straßenbahn gekommen“, freut sich Sarah Daume. „Bei den anderen Bahnen ist das Glücksache.“ Zusammen mit zwei Kolleginnen begleitet die Betreuerin eine Gruppe von Rolli-Fahrern: „Hier ist mehr Platz.“
Nahverkehr
Urbanliner startet auf der Linie M4: Was BVG-Fahrgäste zur neuen extralangen Straßenbahn sagen
Bereits die erste Fahrt ist voll. Nach Pannen und Verzögerungen erlebt die neue XXL-Tram einen gelungenen Start. So sieht der weitere Lieferplan aus.
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Jetzt darf er das: Vor der Kulisse des Fernsehturms überquert ein Urbanliner den Alexanderplatz. Tunnelstützen machen es möglich.
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung
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