Wirtschaft

US-Konzern Dow schließt mehrere Anlagen in Ostdeutschland

Durch die Schließung von Werken des US-Konzern Dow verlieren bis zu 500 Mitarbeiter ihren Job.

Team News dpa/BLZ
1 Min
Blick auf eine Anlage des US-Konzerns Dow Chemical in Schkopau (Sachsen-Anhalt).

Blick auf eine Anlage des US-Konzerns Dow Chemical in Schkopau (Sachsen-Anhalt).

© picture alliance/Peter Endig

Bereits im Frühjahr hatte der US-Konzern Dow die Schließung seiner beiden Chemieanlagen in Schkopau und Böhlen angekündigt. Am Montagmittag veröffentlichte das Unternehmen dazu eine offizielle Mitteilung und bestätigte die Schließungen.

Der Ethylen-Cracker in Böhlen soll voraussichtlich im vierten Quartal 2027 stillgelegt werden. Auch für die Chlor-Alkali- und Vinyl-Anlage (CAV) in Schkopau ist im Jahr 2027 Schluss. Darüber hinaus wird vermutlich auch die Siloxan-Anlage im britischen Barry geschlossen.

500 Mitarbeiter sind direkt betroffen

Der US-Konzern beschäftigt in Mitteldeutschland rund 1500 Mitarbeiter. Etwa 500 Beschäftigte in Böhlen und Schkopau sollen infolge der Schließungen ihren Arbeitsplatz verlieren. Besonders das Werk in Böhlen galt lange Zeit als Herzstück des Olefinverbundes. Dort werden auf Basis von Rohbenzin wichtige chemische Grundstoffe wie Ethylen und Propylen hergestellt.

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