Brasilien

Kein USAID-Geld, keine Linke? Lulas Sieg verpasst Trumps Südamerika-Plänen einen Dämpfer

Seit den USAID-Kürzungen siegte in Lateinamerika nur die Rechte. Dann kam „Lula“. Sein Comeback zeigt, wo Trumps „Donroe-Doktrin“ an ihre Grenzen stößt. Eine Analyse.

Janek Bruno Werner
Janek Bruno Werner
8 Min
Schwieriges Verhältnis: Brasiliens Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva und US-Präsident Donald Trump

Schwieriges Verhältnis: Brasiliens Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva und US-Präsident Donald Trump

© Ricardo Stuckert/imago

Erst Anfang Oktober konnte Flávio Bolsonaro, Präsidentschaftskandidat der brasilianischen Rechten, die erste Runde der Wahlen für sich entscheiden. Er dürfte sich schon seine Vereidigung in grün-gelber Präsidentenschärpe ausgemalt haben. Ein ihm bestens bekanntes Bild, denn schon sein Vater Jair Bolsonaro war bis Anfang 2023 brasilianischer Präsident, bis er die Wahl gegen Politurgestein Luiz Inácio „Lula“ da Silva verlor.

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