Er nennt sich selbst einen Realisten. Uwe Boll, der vielleicht streitbarste deutsche Filmemacher seit Jahrzehnten, hat mit „Citizen Vigilante“ einen Film gedreht, der die Bundesrepublik in Aufruhr versetzt – noch bevor er hierzulande überhaupt zu sehen ist. Und er soll auch nicht zu sehen sein, wenn es nach der sogenannten Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) geht. Die hat dem Film zweimal keine Alterskennzeichnung erteilt, was einem faktischen Ausstrahlungsverbot für den deutschen Markt gleichkommt. Kein Kino, kein Stream, kein Fernsehen. Der Film kursiert in Deutschland nur als eine Sammlung von Ausschnitten in den sozialen Medien.
Kunstfreiheit
Uwe Boll über seinen gestoppten Film: „Die FSK versucht, die Bevölkerung zu infiltrieren und die Realität zu leugnen“
„Citizen Vigilante“ zeigt einen Rachefeldzug an kriminellen Migranten. Im Ausland ist der Film zu sehen, hierzulande wird die Verbreitung verhindert. Ein Gespräch über Feigheit und Zensur.
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Armie Hammer in Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ (2026) sollen deutsche Zuschauer nicht sehen können.
© Citizen Vigilante (2026)
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