Väterarmut spielt wohl keine Rolle

BLZ
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Seite 1: "Mehr Geld für Trennungskinder" von Timot Szent- Ivanyi (7. Januar):Die massive Erhöhung der Unterhaltszahlungen ist wieder mal ein Stück aus dem Irrenhaus. Besonders die "Begründung" mit dem gestiegenen Kindergeld. Wenn das Kindergeld, das meist die Frau bekommt, steigt, müssten die Zahlväter doch eigentlich weniger bezahlen, da das halbe Kindergeld beim Unterhalt abgezogen wird und die Frau bekommt ja dadurch sowieso schon mehr. Stattdessen müssen Väter mehr bezahlen. Und das wurde auch noch im Rahmen des "Wachstumsbeschleunigungsgesetzes" beschlossen, das heißt, verarmte Väter = mehr Wachstum? Das verstehe, wer will.Oft kommt auch das Argument, einen Beitrag gegen Kinderarmut und für das Kindeswohl tun zu wollen. Das hört sich moralisch gut an, aber mit diesem Argument könnte man den Unterhaltssatz auch gleich auf 100 000 Euro setzen, da anscheinend Väterarmut keine Rolle spielt. Männer wehrt euch gegen die unerträgliche Männerdiskriminierung in Regierung, Justiz und Jugendämtern.Klaus Büchner, per E-Mail

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