Noch bis zum Samstag laufen die 83. Venediger Filmfestspiele – und die Diven des Filmgeschäfts über den roten Teppich. Neben vielen modischen Fauxpas – insbesondere von Seiten der Männer – gaben sich viele der Frauen große Mühe für den perfekten Red-Carpet-Look.
Pamela Anderson, Sydney Sweeney und Irina Shayk: Die schönsten Frauen der Welt zwischen pompösen Roben, transparenten Stoffen und knalligen Farben. Wir küren unsere Tops und Flops der letzten Tage.
Flop: Bauarbeiterin, Warnweste oder Gefängnisinsassin? Pamela Anderson ist das alles ganz offensichtlich nicht – ganz im Gegenteil: Auf der amfAR-Gala wird sie für ihren jahrelangen Einsatz im Kampf gegen AIDS mit dem Award of Courage ausgezeichnet. Ihr knallorangenes Calvin Klein-Kleid lässt die Assoziation mit Baustelle und Gefängnishof leider nicht ganz los.
Das gerade geschnittene Satinkleid mit eckigem Ausschnitt und dünnen Spaghettiträgern schmiegt sich mitsamt der farblich passenden Stola elegant bis zum Boden. Doch so unangenehm die Farbwahl auch sein mag: Andersons strahlender, natürlicher Schönheit kann das Kleid der 59-Jährigen am Ende herzlich wenig anhaben.
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Top: Ein Vintage-Hauch von Nichts. Zum Armani Beauty Dinner lässt Sydney Sweeney tief blicken: Die 28-Jährige erscheint in einem transparenten, enganliegenden Giorgio-Armani-Kleid mit schwarzem Tanga darunter, bei dem lediglich ein großzügiger Paillettenbesatz die Transparenz in Grenzen hält.
Das i-Tüpfelchen: Das Kleid stammt aus der Herbst-Winter-Kollektion des Hauses aus dem Jahr 2000 – Vintage-Glamour mit Archiv-Bonus, der den Look für uns endgültig in die Top-Kategorie hebt.
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Flop: Who wore it better? Auch Irina Shayks Wahl hat Modegeschichte. Aus der Frühjahr-Sommer-Kollektion 2003 trug es zunächst Giselle Bündchen auf dem Laufsteg. Mit dem tiefen Ausschnitt und den seitlichen Schnürungen, die BH und Slip durchschimmern lassen, ist das Kleid des Supermodels nichts Geringeres als ikonisch.
Was 2003 aber nach Coolness und Edge aussah, wirkt an Shyk nun einfach nur zugeschnürt. Mitsamt der breiten, engen Kette macht sie aus dem Archiv-Fund einen etwas zu engen Spaziergang durch die Modegeschichte.
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Top: Phoebe Bridgers legt mit „Primetime“ nicht nur ihr Schauspieldebüt hin, sie sorgt auch auf dem roten Teppich für Gesprächsstoff. Unrasierte Beine unter dem schwarzen Midirock beim Empfang, Schweißflecken unter den Achseln auf der Premiere: Die Sängerin macht keinerlei Anstalten, sich dem gewohnten Red-Carpet-Protokoll zu beugen.
Chapeau für den Mut und ein Hoch auf selbstbewusste Frauen. Dass sie dabei in einem grauen, transparenten Alexander-McQueen-Kleid mit filigraner Blumenspitze aus der Herbstkollektion 2026 erscheint, das durch seine feenhafte Eleganz verzaubert, macht den Auftritt endgültig zur perfekten Kombination aus Statement und Stil. Dieses Debüt – auf und neben der Leinwand – wird so schnell niemand vergessen.
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Flop: „Wild Horse Nine“-Schauspielerin Mariacarla Boscono trägt Chanel, designed von Matthieu Blazy. Das pompöse schwarz-weiße Kleid besteht vollständig aus Lagen von Tweedstoff mit Zeitungspapier-Print.
Die schwarz-weiße Federbrosche am Ausschnitt vollendet den Look in Richtung „„101 Dalmatiner““. Ob man hier wohl zwischen den Zeilen lesen muss, um den Look zu begreifen? Wir sind noch dabei.
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Tops und Flops auf dem roten Teppich der Filmfestspiele in Venedig: Clooney, Ambrosio, Bailey
Alte weiße Männer auf dem Red Carpet? Unsere Herren-Tops und Flops aus Venedig
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