Die Rote Flora in Hamburg war jahrzehntelang einer der wichtigsten Knotenpunkte der linksradikalen Szene Deutschlands. Torsten Voß, Hamburgs Verfassungsschutzchef, hat sie im August 2026 gegenüber der dpa für weitgehend irrelevant erklärt. Sie habe nur noch eine „verklärte, historische Signalwirkung“, größere Aktionen gingen von ihr nicht mehr aus. Was wie ein Schlussstrich aussieht, ist jedoch das Gegenteil: Die Flora ist zum Seismografen geworden – an ihr lässt sich ablesen, woran die Linke heute zerbricht.
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Die Rote Flora hat ausgedient, sagt der Verfassungsschutz. Doch sie bleibt ein Seismograf. Der Nahost-Konflikt spaltet die Linke. Eine Analyse.
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Die Rote Flora in Hamburg: Einst Zentrum der linksextremen Szene, heute laut Verfassungsschutz nur noch ein Ort mit „verklärter, historischer Signalwirkung“.
© Lilli Förter/dpa
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