Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) hat der AfD Brandenburg untersagt, ein Wahlkampfvideo frei zugänglich im Internet auszustrahlen. Die Behörde hat vergangene Woche verfügt, dass der Werbespot nur noch mit einer Altersbegrenzung ab 16 Jahren zugänglich sein soll. Das machte die AfD am Montag öffentlich. „Diese Zensurmaßnahme der Medienanstalt Berlin-Brandenburg stellt einen Angriff auf die Demokratie dar“, sagte René Springer, AfD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat im Land für die Bundestagswahl.
„Wir sehen in der Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg einen schweren Eingriff in die Meinungsfreiheit und die Betätigungsfreiheit politischer Parteien, die laut unserem Grundgesetz an der politischen Willensbildung mitwirken.“ Mit der Maßnahme werde mitten im Wahlkampf die Chancengleichheit der politischen Parteien faktisch ausgehebelt.
UPDATE
Bundestagswahl
„Angriff auf die Demokratie“: Kinder unter 16 sollen AfD-Wahlspot nicht mehr sehen dürfen
Eine Behörde verlangt, dass ein AfD-Video nicht mehr frei für Kinder zugänglich ist. Die Partei spricht von einem schweren Eingriff in die Meinungsfreiheit.
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Die AfD sorgt mal wieder für Schlagzeilen.
© dpa
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