BERLIN, 12. März. Trotz zunehmender Kritik soll der neue Berliner Großflughafen mit privaten Mitteln in Berlin-Schönefeld gebaut und auch privat betrieben werden. Der Aufsichtsrat der staatlichen Planungsgesellschaft PPS beschloss am Dienstag, Verhandlungen mit dem einzigen Bieterkonsortium um den Baukonzern Hochtief und die Immobiliengesellschaft IVG aufzunehmen. Grundlage dafür ist ein Angebot von 122 Millionen Euro. Die Gesellschafter der Flughafen-Holding - der Bund sowie die Bundesländer Berlin und Brandenburg - fordern allerdings erhebliche Nachbesserungen. Dies wäre der erste Großflughafen auf dem europäischen Kontinent in privater Regie. (wi.)Tagesthema Seite 2
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