Als potenzielle Flächen für Windräder könnten auch Dächer in Frage kommen. Das sei eine Möglichkeit, die man ausloten müsse. Bisher wollten Bezirke solche kleineren Anlagen nicht genehmigen, „aber auch darüber will ich reden“, sagte Jarasch. Prinzipiell könnten mögliche Gebiete nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden: „Wir bauen Windräder natürlich am besten dahin, wo schon Fläche versiegelt ist“, sagte die Senatorin.
Strom liegt in der Luft: Wo in Berlin noch Platz für Windkraftanlagen ist
Brandenburg führend bei Ausbau der Windkraft
Jarasch: Auch Gewerbe- und Industriegebiete kommen infrage
Weitere Kriterien bildeten der Abstand zu Wohngebäuden sowie der Arten- und Naturschutz. „Das sind Kriterien und mit denen will ich möglichst offen ran gehen und gucken, wo in Berlin auch auf dem Stadtgebiet insgesamt die Potenztiale vorhanden sind.“ So kämen etwa auch Gewerbe- und Industriegebiete in Frage.
Windkraftausbau: Sind Klimaschutz und Naturschutz vereinbar?
Jarasch warb für die Akzeptanz der Bevölkerung. „Da hoffe ich tatsächlich auf Unterstützung“, sagte sie. Dabei könne auch über Anteile von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern an den Windkrafträdern geredet werden. „Wir müssen an alles nochmal ran und natürlich nehmen wir erst die Standorte die verträglich sind.“
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]