Verlängerung der A 100 in Berlin

Höhere Mieten nach Zwangsumzug

Erst zwangsweise umziehen, dann auch noch mehr Miete für eine Ersatzwohnung bezahlen - einige Mieter, die wegen dem Ausbau der Stadtautobahn A 100 umziehen mussten, zahlen nun deutlich mehr Miete. Manche Mietparteien haben nicht einmal eine Ersatzwohnung.

BLZ
2 Min
Sanierung der A 100 in Berlin-Tempelhof.

Sanierung der A 100 in Berlin-Tempelhof.

© imago/Bernd Friedel Lizenz

Mieter, die wegen der Verlängerung der Autobahn 100 umziehen mussten, zahlen teils deutlich mehr Miete. Das geht aus der Antwort der Stadtentwicklungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

Zwei Häuser mit 89 Wohnungen in Alt-Treptow wurden für den Weiterbau der A 100 geräumt. Elf Mietparteien vermittelte der Senat neue Wohnungen - mit oft deutlich höheren Kaltmieten, die durch die Erstattung für Umzug und Mehraufwendungen nicht aufgefangen werden. Zehn Mieter hätten eine Erstattung der Differenz beantragt, seien aber abgewiesen worden.

Acht Mietparteien haben zudem ein Jahr nach der Kündigung vor einem Jahr noch immer keine Ersatzwohnung. Die Häuser im Baugebiet der A 100 sollen im Januar abgerissen werden. (dpa)

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