Peter Graf, der Inhaber, ist selbst Verleger. 2009 hatte er Walde+Graf mitgegründet, eine Weile war er Verlagsleiter von Metrolit unter dem Dach von Aufbau, bekannt zum Beispiel durch „Blutsbrüder“, Ernst Haffners Cliquenroman aus dem Berlin um 1930. Diese Zeit reizt ihn besonders, richtig erfolgreich wurde seine Entdeckung des Romans „Der Reisende“ des 1942 umgekommenen Exilautors Ulrich Alexander Boschwitz. Das Buch gab er bei Klett-Cotta heraus, weil er ahnte, dass ein größeres Netzwerk nötig sei, um ihm den Weg zu ebnen. „Er ist in inzwischen 26 Sprachen übersetzt, da braucht es Experten, die solche Kontakte knüpfen und die Rechte verwalten.“
Literaturstadt Berlin
Berlin hat eine neue Buchhandlung: Ein Verleger im Dienst von Verlagen
Peter Graf hat den Laden in seinem Büro in Prenzlauer Berg eingerichtet. Er wünscht ihn sich als Ort für die Entdeckung des sonst Übersehenen.
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Peter Graf in der Buchhandlung für unabhängiges Verlegen.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
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