Bei zwei Bränden in Berliner Wohnhäusern sind am Samstag mehrere Menschen verletzt worden. In Friedrichshain stand eine Wohnung in Vollbrand, in Gesundbrunnen brannte ein Kellerverschlag mit starker Rauchentwicklung.
Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, wurde sie um 11.38 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Karl-Marx-Allee im Ortsteil Friedrichshain alarmiert. Im dritten Obergeschoss eines Altbaus stand eine Einzimmerwohnung in Vollbrand. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer unter Kontrolle.
Eine Person wurde laut Feuerwehr mit schweren Verletzungen in notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht, eine weitere mit leichten Verletzungen. Weitere Bewohner seien an der Einsatzstelle betreut worden. Da sich Rauch in den Treppenraum ausgebreitet habe, seien mehrere Wohneinheiten zum Teil gewaltsam geöffnet und kontrolliert worden. Im Einsatz waren den Angaben zufolge 36 Kräfte.
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Sieben Verletzte bei Kellerbrand in Gesundbrunnen
Wenig später, um 12.54 Uhr, rückte die Feuerwehr nach eigenen Angaben zu einem Kellerbrand in der Badstraße im Ortsteil Gesundbrunnen aus. In einem siebengeschossigen Wohngebäude brannte ein Kellerverschlag im Untergeschoss. Auch hier breitete sich starker Rauch im Treppenraum aus.
Sieben Personen, darunter ein Kleinkind, seien über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht worden, teilte die Feuerwehr mit. Alle sieben Betroffenen seien mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser transportiert worden. Den Brand brachten die Kräfte im Innenangriff unter Kontrolle. Zur Entrauchung kam ein Drucklüfter zum Einsatz. Insgesamt waren 34 Einsatzkräfte vor Ort.
Beide Einsatzstellen wurden nach Abschluss der Lösch- und Kontrollmaßnahmen zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben. Anwesend waren laut Feuerwehr Schutz- und Kriminalpolizei. Angaben zur möglichen Brandursache machte die Feuerwehr in beiden Fällen zunächst nicht.
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