Im Fall der vermissten 13-jährigen Lisa Tạ aus Berlin-Marzahn ermittelt nun die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts. Nach Angaben der Polizei ist derzeit anzunehmen, dass sich das Mädchen „nicht freiwillig aus seinem häuslichen Umfeld entfernt hat“. Die Ermittler bitten mit Fotos erneut um Hinweise aus der Bevölkerung.
Lisa Tạ wird seit dem vergangenen Dienstag vermisst. Gegen 7.20 Uhr verließ sie laut Polizei ihr Wohnhaus in der Golliner Straße. Gegen 7.30 Uhr wollte sie vom Barnimplatz aus zu ihrer Schule in der Sella-Hasse-Straße fahren. Dort kam sie jedoch nie an.
Die Polizeibeamte suchte am Donenrstag nach der Vermissten 13 jährigen Lisa in Marzahn. Die Polizei befürchtet ein Verbrechen
© Axel Billig / Pressefoto Wagner
Am Freitag suchte die Polizei bis zum Abend weiträumig die Umgebung ab, wo das Mädchen das letzte Mal gesehen wurde. Die Beamten hängten Suchplakate auf und befragten Zeugen. Inzwischen befürchten die Ermittler, dass die 13-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.
Diese Schuhe trug das Mädchen.
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Die 13-Jährige ist 1,60 bis 1,65 Meter groß, schlank und hat lange, dunkle Haare. Zuletzt trug sie eine schwarze Steppjacke mit Kapuze, eine blaue Schlagjeans und weiß-beige Schuhe der Marke DC, Modell „Court Graffik“. Zudem hatte sie einen schwarzen Rucksack ohne Markenaufdruck dabei.
Die Ermittler fragen, wer Lisa am Dienstagmorgen gesehen hat und wer Angaben zu ihrem derzeitigen Aufenthaltsort machen kann. Außerdem suchen sie Menschen, die das Mädchen näher kennen oder seit Dienstag Kontakt zu ihm hatten.
So eine Jacke trug Lisa, als sie verschwand.
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Der Fall war bislang von der Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes bearbeitet worden. Inzwischen übernahm die 5. Mordkommission des LKA.
Sie sitzt in der Keithstraße 30 in Tiergarten und ist unter der Telefonnummer (030) 4664-911555 erreichbar oder per E-Mail an [email protected]. Außerhalb der Bürozeiten kann man sich an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache wenden. Wer Lisa sieht oder eine Situation beobachtet, die sofortiges Eingreifen erfordert, soll den Notruf 110 wählen.
Die Polizei hängte Suchplakate in Hauseingängen auf.
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