Kunst-Rückkauf

Verschollenes Cranach-Gemälde kehrt nach über 80 Jahren in die Dresdner Kunstsammlungen zurück

Die Spur eines kleinformatigen Porträts von Kurfürst Friedrich dem Weisen verlor sich 1945. Eine Pariser Familie gab es nun wieder in Dresdner Hände. Eine zweite Rückkehr.

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Kunstgeschichte in Postkartengröße: Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, stellt das wiedererworbene Cranach-Bild erstmals vor.

Kunstgeschichte in Postkartengröße: Bernd Ebert, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, stellt das wiedererworbene Cranach-Bild erstmals vor.

© Daniel Scholz/Ostdeutsche Allgemeine

Ein seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollenes Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren ist zurück in Dresden. Das kleinformatige Porträt von Kurfürst Friedrich III., genannt der Weise, wurde am Donnerstag im Residenzschloss der Öffentlichkeit vorgestellt. Es war in  französischem Privatbesitz identifiziert und dank einer Vereinbarung mit der Pariser Familie Dreyfus sowie der finanziellen Unterstützung des Freundeskreises der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zurück erworben worden.

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