Geheimtipps

Verwunschene Orte in Mitte: Diese fünf grünen Oasen kennen selbst viele Berliner nicht

Ein Kornfeld auf dem ehemaligen Todesstreifen, ein verborgenes Parlament aus Bäumen und ein Park hinter Gefängnismauern: In Berlin-Mitte liegen erstaunliche Rückzugsorte.

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Diesen Ort kennen viele: den Schillerbrunnen mit französischem Dom in Berlin-Mitte. Es gibt aber noch einige Geheimtipps.

Diesen Ort kennen viele: den Schillerbrunnen mit französischem Dom in Berlin-Mitte. Es gibt aber noch einige Geheimtipps.

© Gerold Rebsch/dpa

Berlin-Mitte gilt als steinernes Herz der Hauptstadt: dicht bebaut, voller Verkehr, Touristen und politischer Betriebsamkeit. Doch zwischen Hauptbahnhof, Alexanderplatz und Bernauer Straße liegen Orte, an denen der Lärm plötzlich verstummt. Auf dem ehemaligen Todesstreifen wird Roggen angebaut, hinter einer unscheinbaren Tordurchfahrt verbirgt sich ein fast vergessener Garten, und gegenüber dem Reichstag erinnert ein „Parlament der Bäume“ an Krieg und Teilung. Selbst mittelalterliche Klostermauern und die Überreste eines früheren Gefängnisses sind heute von Gras, Sträuchern und alten Bäumen umgeben.

Fünf verwunschene Orte erzählen davon, wie sich Berlin seine Freiräume zurückerobert hat – und wie aus Schauplätzen von Gewalt, Zerstörung und Kontrolle stille Plätze zum Verweilen wurden. Vier davon liegen im Ortsteil Mitte, der Geschichtspark Zellengefängnis im benachbarten Moabit und damit ebenfalls im Bezirk Mitte. Der Besuch ist überall kostenlos.

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