Der Sänger der Disco-Gruppe Village People, Victor Willis, ist tot. Wie die Band und seine Ehefrau am Mittwoch mitteilten, starb der Musiker nach einer „kurzen, aber aggressiven“ Krankheit im Alter von 74 Jahren.
Willis war Leadsänger und Mitautor der größten Erfolge der US-Band, darunter die Welthits „Y.M.C.A.“, „Go West“ und „In the Navy“. Mit ihren eingängigen Disco-Songs und den markanten Bühnenkostümen wurde die Gruppe Ende der 1970er Jahre weltweit bekannt. Willis trat dabei meist als Polizist oder Marineoffizier auf.
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Stimme der größten Village-People-Hits
Die Village People gehörten zu den erfolgreichsten Disco-Bands ihrer Zeit. Vor allem „Y.M.C.A.“ entwickelte sich zu einem der bekanntesten Popsongs überhaupt und wird bis heute bei Sportveranstaltungen, Partys und politischen Veranstaltungen gespielt.
Willis verließ die Band 1980. In den folgenden Jahren führte er einen langjährigen Rechtsstreit um die Urheberrechte an mehreren Songs, an denen er mitgeschrieben hatte. Nach seinem juristischen Erfolg kehrte er 2017 zu den Village People zurück.
Auftritt bei Trump
Zuletzt sorgte Willis Anfang 2025 für Aufmerksamkeit, als er mit den Village People beim Vorprogramm der Amtseinführung des heutigen US-Präsidenten Donald Trump auftrat. Trump hatte „Y.M.C.A.“ bereits während seines Wahlkampfs regelmäßig bei Veranstaltungen verwendet. Den Tod des Musikers bestätigte die Band auf ihrer offiziellen Facebook-Seite. Seine Ehefrau bat um Privatsphäre für die Familie.
Mit Victor Willis verliert die Musikwelt die Stimme eines der prägendsten Disco-Hits aller Zeiten. „Y.M.C.A.“ zählt bis heute zu den bekanntesten Songs der Popgeschichte.
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