In Sachsen-Anhalt neigt sich ein bildungspolitisches Experiment dem Ende zu, das bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat: das sogenannte 4+1-Modell. An zehn Sekundar- und Gemeinschaftsschulen im Land haben Schülerinnen und Schüler seit drei Jahren nur noch vier Tage regulären Unterricht. Der fünfte Tag ist für Betriebspraktika, digitales Selbstlernen oder Projektarbeit vorgesehen. Der Abschlussbericht wird zum Ende des Schuljahres 2025/26 erwartet. Doch schon jetzt zeigt sich: Das Projekt wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet – vor allem die zentrale: Kann ein einziger Tag pro Woche in einem Betrieb Schülern wirklich etwas bringen?
Lehrermangel
Vier Tage Schule, ein Tag Betrieb: Ist das Chance oder Mangelverwaltung an Sachsen-Anhalts Schulen?
Das Pilotprojekt Vier-plus-eins an Sekundarschulen steht vor dem Abschluss: Wie viel lernen Schüler wirklich an einem einzigen Praxistag pro Woche?
OAZ
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Vier Tage Unterricht, ein Tag im Betrieb: Sachsen-Anhalts 4+1-Modell soll zum Teil den Lehrermangel auffangen.
© Marijan Murat/dpa
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